Borussiaaa, Borussiaaa! So schallt es mindestens alle 14 Tage aus bis zu 81.000 Kehlen, wenn der BVB seine Heimspiele im Signal Iduna Park austrägt. Für Millionen von Fans ist der BVB teilweise schon seit Jahrzehnten eine Herzensangelegenheit. Aber auch für Nicht-Fans könnte Borussia Dortmund jetzt sehr interessant sein oder es noch werden, nämlich als chancenreiches Investment. Die BVB-Aktie befindet sich aktuell nahe an ihrem 15-Jahreshoch und die Aussichten sind durchaus positiv, dass es weitere Kurssteigerungen geben könnte.

Allgemeine Facts zu Borussia Dortmund

Wer mit dem Gedanken spielt, mittels Aktien in eine Aktiengesellschaft zu investieren, der möchte in aller Regel zunächst einmal möglichst viele Hintergrundinformationen zu dem jeweiligen Unternehmen haben. Der Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Millionen Menschen in Deutschland sowie im Ausland besser unter der Bezeichnung Borussia Dortmund, BVB oder BVB 09 bekannt, wurde im Jahre 1909 gegründet. Bis heute konnte die Mannschaft des BVB acht Deutsche Meisterschaften sowie drei DFB-Pokalsiege feiern. Darüber hinaus wurde die Borussia im Jahre 1966 Gewinnerin des Europapokals der Pokalsieger und war damit der erste deutsche Fußballverein überhaupt, der einen Europapokal gewinnen konnte. Vor exakt 20 Jahren, nämlich 1997, gewann Borussia Dortmund zudem die Champions League und wurde noch im gleichen Jahr Welt Pokalsieger.

Der Verein zählt aktuell (Stand Oktober 2016) über 144.000 Mitglieder. Die Heimspiele werden im Signal Iduna Park vor meistens gut 81.000 Zuschauern ausgetragen. Von der Anzahl der Zuschauer her handelt es sich somit um das größte Fußballstadion in Deutschland. Bekannt ist der BVB schon lange weit über die Grenzen des Ruhrgebietes und Deutschland hinaus nicht nur durch fußballerische Erfolge, sondern durch eine einzigartige Atmosphäre im Stadion. Die sogenannte „Gelbe Wand“ ist legendär und nahezu allen europäischen Fußballfans ein Begriff. Es handelt sich dabei um die Fans auf der Südtribüne des Stadions, die nach wie vor mit einem Fassungsvermögen von rund 25.000 Zuschauern einzigartig ist.

BVB-Aktie: Seit über 15 Jahren an der Börse handelbar

Die BVB-Aktie kann mittlerweile auf eine längere Tradition zurückblicken, denn sie wird seit fast 17 Jahren an der Börse notiert. Nachdem der Börsengang im Februar 2000 auf der Jahreshauptversammlung beschlossen wurde, fand er gut ein halbes Jahr später am 31. Oktober 2000 statt. Der damalige Ausgabekurs belief sich auf elf Euro. Durchgeführt wurde der Börsengang von einem Bankenkonsortium, zu dem unter anderem die Deutsche Bank, die WestLB und auch die Sparkasse Dortmund gehörten. Zwar konnte die BVB-Aktie ihren Emissionskurs von elf Euro bis heute nicht wieder erreichen, aber viele Analysten sehen die Chancen für eine weiterhin positive Kursentwicklung jetzt als sehr gut an.

Fundamentale Daten beim BVB stimmen!

Vor einem Investment in jede Aktie sollten Sie sich näher mit den fundamentalen Daten beschäftigen und zudem einen Blick auf den Kurschart werfen. Schon seit einiger Zeit sehen die Zahlen des BVB sehr positiv aus, nachdem der Verein zuvor viele Jahre wirtschaftlich nicht besonders gut dastand. 2005 stand sogar zwischenzeitlich eine mögliche Insolvenz im Raum (Quelle). Aktionäre konnten sich dann allerdings im Jahre 2012 erstmals überhaupt über die Ausschüttung einer Dividende freuen. Die damalige Dividende resultierte aus einem Nettogewinn in Höhe von gut 34 Millionen Euro, den der BVB im Geschäftsjahr 2011/2012 erzielen konnte. Gut zehn Prozent davon, nämlich 3,7 Millionen Euro, wurden damals als Dividende ausgeschüttet. Konkret betrug die Dividende im Jahre 2012 exakt 0,06 Euro je Aktie. Im November 2016 wurde für das Geschäftsjahr 2015/2016 beschlossen, ebenfalls eine Dividende von 6 Cent je Aktie auszuschütten.

Mittlerweile gehört Borussia Dortmund nicht nur fußballerisch, sondern auch wirtschaftlich zu den erfolgreichsten Fußballvereinen im gesamten europäischen Raum. Auf Basis der Saison 2014/2015 zählt der BVB zu den 20 umsatzstärksten Fußballvereinen der Welt. Er belegt auf dieser Grundlage mit einem damaligen Umsatz von 281 Millionen Euro (ohne Transfererlöse) den 11. Platz, noch vor weltweit bekannten Vereinen wie AC Mailand, Tottenham und Atletico Madrid. (Quelle) Nach dem enormen Umsatzanstieg in der Saison 2015/2016 auf über 370 Millionen Euro dürfte der BVB inzwischen unter den Top 10 Fußballvereinen angekommen sein.

Insgesamt betrachtet sind die Geschäftszahlen des BVB sehr positiv, wie zum Beispiel:

  • Rekordumsatz von 376 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2015/2016
  • Über 300 Millionen Euro (bereinigt um Transfererlöse) in 2016/2017
  • 29,4 Millionen Euro Gewinn (2015/2016)

Die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung des Vereins zeigt sich bei der BVB-Aktie – neben der Kurssteigerung – unter anderem auch darin, dass diese im Mai 2014 die Zulassung zum Prime Standard der Frankfurter Börse und somit zum hochwertigen Börsensegment in Deutschland erhielt. Seit dem 23. Juni 2014 werden die Aktien nun im bekannten Index SDAX der Deutschen Börse AG notiert.

Fundamentale Fakten zur BVB-Aktie

Interessierte Anleger können die BVB-Aktie nicht nur an der Börse in Frankfurt, sondern ebenfalls an den Börsenplätzen Berlin, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, München und auf XETRA handeln. Im Umlauf befinden sich derzeit 92 Millionen Aktien, die auf Basis des aktuellen Schlusskurses vom 10. Februar 2017 zu einer Marktkapitalisierung von rund 484 Millionen Euro führen. Vor allem die Kennzahlen zum Geschäft und ebenso zur BVB-Aktie können überzeugen, wie zum Beispiel Zahlen für 2016

  • Umsatz je Aktie: 4,09 Euro
  • KGV: 12,58
  • Dividendenrendite: 1,49%
  • Eigenkapitalquote: 72,91%

Besonders erfreulich ist die Entwicklung vor allem beim KGV und bei der Eigenkapitalquote. Lag das KGV beispielsweise in 2015 mit über 50 auf einem sehr hohen Niveau, so ist die Aktie auf Basis des Schlusskurses 2016 mit einem KGV von unter 13 erheblich niedriger bewertet.

Für interessierte Anleger ist dies allein optisch ein gewaltiger Unterschied, denn so gilt die BVB-Aktie zurzeit als günstig bewertet und wäre von dieser Warte aus betrachtet ein Kauf. Auch bei der Eigenkapitalquote (EKQ) ist eine sehr positive Entwicklung eingetreten. Hier gilt meistens der Leitsatz: je höher die EKQ, desto „stabiler“ das Unternehmen. Gegenüber 2011 ist die Eigenkapitalquote somit von knapp über 30 auf über 70 Prozent angewachsen.

Der Kurs der BVB-Aktie: historisch und aktuell

Historisch betrachtet erlebten die BVB-Aktionäre in den ersten zehn Jahren nach Börseneinführung sicherlich eher eine große Enttäuschung. Der Emissionskurs von elf Euro wurde bis heute nicht mehr erreicht.

Stattdessen sank der Kurswert in den ersten zehn Jahren nach der Börseneinführung zum Teil bis auf unter einen Euro, sodass die BVB-Aktie zwischenzeitlich über 90% ihres Wertes verlor. Den absoluten Tiefpunkt erreichte sie im Jahre 2009, als die BVB-Aktie nicht einmal mehr einen Euro wert war.

In den vergangenen sieben Jahren konnte sich das Wertpapier allerdings deutlich erholen. Noch vor einem Jahr lag die BVB-Aktie bei rund 3,70 Euro, während sie im Oktober 2016 mit über 5,80 Euro ein 15-Jahreshoch erreichen konnte. Aktuell notiert die BVB-Aktie (Stand 10.2.2017) bei 5,27 Euro.

Damit Sie sich einen guten Überblick über die bisherige Entwicklung der BVB-Aktie verschaffen können, möchten wir im Folgenden noch einmal wichtige Stationen der Kursentwicklung innerhalb der vergangenen 16 Jahre aufzeigen:

  • Emissionskurs Oktober 2000:11 Euro
  • 2005: rund 2 Euro
  • 7. Juli 2009: 81 Cent (historischer Tiefstkurs als Schlusskurs)
  • 2013: rund 3,60 Euro
  • 27. Oktober 2016: 5,88 Euro (höchster Kurs seit Ende 2001)
  • 10. Februar 2017: 5,27 Euro

Analysten empfehlen BVB-Aktie zum Kauf

Über zehn Jahre lang bewegten sich die BVB-Aktien zwischen zwei und vier Euro und waren für viele Anleger, selbst für eingefleischte BVB-Fans, kein interessantes Investment. Diese Situation hat sich seit einigen Monaten deutlich verbessert, sodass es mittlerweile immer mehr Analysten gibt, welche die BVB-Aktie zum Kauf empfehlen.

Aktuell geben nicht wenige Experten ein Kursziel von sieben Euro aus, was auf Basis des derzeitigen Schlusskurses ein Kurspotenzial von rund 40 Prozent wäre. Besonders positiv stellt sich die wirtschaftliche Situation des Vereins dar, aber auch die Aussicht auf sportliche Erfolge und den damit verbundenen Mehreinnahmen stimmen die Experten positiv.

Ob der einstige Emissionskurs in den nächsten Jahren wieder erreicht werden kann, steht zwar noch in den gelb-schwarzen Sternen. Allerdings waren die Chancen nach Meinung nicht weniger Analysten selten so positiv wie heute, dass die BVB-Aktie wieder einen zweistelligen Kurswert erreichen könnte.

UEFA Champions League sorgt für Kursfantasie

Unter anderem sind es die positiven sportlichen Aussichten in der UEFA Champions League, die bei der BVB-Aktie zur Kursfantasie beitragen. Am kommenden Dienstag bestreitet die Borussia das Achtelfinal-Hinspiel in Lissabon und steht insgesamt betrachtet gegen den portugiesischen Verein vor einer durchaus lösbaren Aufgabe.

Nicht nur sportlich, sondern vor allem wirtschaftlich und finanziell sind die Teilnahme und auch das Weiterkommen in der Champions League von großer Bedeutung. Der diesjährigen Champions League Sieger wird für seinen Sieg im Finale eine Summe von 15,5 Millionen Euro erhalten.

Aber bereits allein die Teilnahme an der Champions League garantiert eine Einnahme von über 12 Million Euro, nämlich das sogenannte Startgeld. Darüber hinaus sind es die folgenden Zahlen, die eindrucksvoll zeigen, wie finanziell attraktiv die Champions League auch für den BVB ist:

  • 1,5 Millionen Euro pro Sieg in der Gruppenphase
  • 500.000 Euro für jedes Unentschieden (Gruppenphase)
  • 6 Millionen Euro erreichen Achtelfinale
  • 6,5 Millionen Euro erreichen Viertelfinale,
  • 7,5 Millionen Euro erreichen Halbfinale
  • 11 Millionen Euro für den Verlierer des Finales

Im Idealfall gibt es in der Champions League also schon allein durch diese festen Prämien Einnahmen von über 50 Millionen Euro. Hinzu kommt natürlich noch eine Beteiligung an verschiedenen Pools, beispielsweise an den Erlösen der TV-Übertragungsrechte. Nicht zu vergessen sind selbstverständlich die Zuschauereinnahmen aus den jeweiligen Heimspielen. In der Gruppenphase bestreitet jede Mannschaft drei Heimspiele und im Idealfall in der K.O.-Phase noch einmal drei weitere Heimspiele. Im optimalen Fall kann es somit zu sechs Heimspielen pro Champions League Saison kommen.

Wenn nun mit einem ausverkauften Signal Iduna Park kalkuliert wird, was in der Champions League quasi immer der Fall ist, so sind es pro Spiel etwa 65.000 Zuschauer, die Eintritt bezahlen. Kalkuliert wird in der Summe pro Zuschauer mit einer Einnahme von rund 90 Euro (inklusive Getränken, Verzehr etc.), sodass es pro Spiel etwa sechs Millionen Euro Einnahmen zu verbuchen gibt. Diese multipliziert mit den sechs zuvor erwähnten Heimspielen im Idealfall wären dann noch einmal insgesamt Einnahmen in Höhe von rund 36 Millionen Euro.

Nicht zu vergessen ist natürlich, dass der Marktwert einzelner Spieler und somit der Wert der gesamten Mannschaft durch die Teilnahme und das Weiterkommen in der Champions League erfahrungsgemäß ansteigt. Aber auch die Bundesliga ist von den Einnahmen her in der Attraktivität weiter gewachsen. Insbesondere vor dem Hintergrund neuer TV-Verträge für die Saison 2017 /2018 bis 2021/2022 steigen die TV-Erlöse um etwa 30 Millionen auf dann 90 Millionen Euro.

Dortmund, Germany – November 1, 2015: Signal Iduna Park (also known as Westfalenstadion) at night, home ground of German football team Borussia Dortmund

Interessante Aussichten auch beim Sponsoring

Champions League, DFB-Pokal und Bundesliga sind mit den jeweiligen Einnahmen, die vor allem aus TV-Geldern, Prämien und Zuschauereinnahmen bestehen, äußerst wichtig für ein erfolgreiches wirtschaftliches Arbeiten. Darüber hinaus ist ein erweitertes Sponsoring ein wichtiger Faktor. Hier strebt der BVB in der nahen Zukunft interessante Partnerschaften auch mit ausländischen Sponsoren an.

Dabei stehen unter anderem asiatische Unternehmen im Fokus, vor allem aus China. Allerdings ist zu beachten, dass die sogenannte Anbahnungsphase derartiger Sponsorenverträge deutlich länger als hierzulande ist. Dies sieht auch BVB-Finanzchef Thomas Treß so. Seiner Aussage zufolge ist es daher schwer, eine zeitlich exakte Prognose abzugeben, wann es zu den nächsten größeren Partnerschaften beim Sponsoring kommen könnte.

BVB setzt auf international gefragte Talente

Neben den wirtschaftlichen Faktoren gibt es auch einige grundsätzliche und wenig zeitanhängige sportliche Elemente, die das aktuell positive Gesamtbild zum BVB abrunden. So hält Borussia Dortmund nach wie vor an seiner Strategie fest, sehr interessante und international gefragte Talente zu verpflichten. In den vergangenen Jahren war der BVB damit sehr erfolgreich, was beispielsweise an den folgenden Verpflichtungen deutlich wird:

  • Alexander Isak
  • Christian Pulisic
  • Ousmane Dembele
  • Emre Mor
  • Felix Passlack

Diesem Namen stehen für international gefragte Talente, die der BVB trotz teilweise großer Konkurrenz für sich gewinnen konnte. Das beste Beispiel ist sicherlich aktuell das Sturmtalent Alexander Isak, der in Schweden von den Medien schon als neuer Zlatan Ibrahimovic bezeichnet wird. Hier konnte sich Dortmund im Werben um den Spieler gegen europäische Top-Clubs wie Real Madrid durchsetzen. Ähnliches gilt auch für Emre Mor als eines der aktuell größten Talente in Europa, den die Medien als „türkischer Messi“ titulieren.

Zwar ist bezüglich der personellen Situation nicht alles nur positiv, aber in der Summe dürfte die Strategie des BVB auch in den kommen Jahren aufgehen. Aktuell ist natürlich der eventuelle Weggang des Superstars Pierre-Emerick Aubameyang ein großes Thema. Fest steht diesbezüglich allerdings noch gar nichts. Selbst wenn sich der Nationalspieler aus Gabun gegen den BVB entscheiden sollte, wird der Verkauf zumindest wirtschaftlich wieder einen deutlichen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Kassen spülen.

Gefahr für die BVB-Aktie: keine CL-Qualifikation für kommende Spielzeit

Bei all den positiven Anzeichen für einen weiteren Kursanstieg gibt es natürlich durchaus auch Risiken, dass es zu (größeren) Kursverlusten bei den Aktien von Borussia Dortmund kommen könnte. Die aktuell sportlich wohl größte Gefahr ist das Nichterreichen der Champions League Qualifikation für die kommende Spielzeit. Aktuell (Stand 11. Februar 2017) befindet sich der BVB auf dem vierten Tabellenplatz und somit auf dem Champions League Qualifikationsplatz.

Schon bei einem Unentschieden Hoffenheims würde der BVB allerdings auf den 5. Tabellenplatz zurückfallen und somit die CL-Qualifikation verpassen. Diese Tatsache wäre sicherlich eine große Enttäuschung, die an der BVB-Aktie voraussichtlich nicht spurlos vorbeigehen dürfte. Noch ist allerdings nichts verloren, zumal es noch 14 Spieltage in dieser Saison gibt. Es bestehen weiterhin gute Chancen, dass die Borussia den 3. Tabellenplatz oder zumindest mit dem 4. Tabellenplatz die Chance auf die Champions League Qualifikation erreicht.

Für einen kleineren Einbruch beim Kurs haben in der jungen Vergangenheit die beschämenden Ereignisse im Zuge des Spiels gegen Leipzig gesorgt. Die BVB-Aktie verlor vorübergehend in der Spitze mehr als fünf Prozent, konnte einen großen Teil der Verluste allerdings bereits wieder wettmachen.

Dennoch zeigen diese Ereignisse deutlich, dass mögliche Randalen, Ausschreitungen oder sonstige negative Ereignisse im Umfeld eines Spiels durchaus Potenzial an, sich negativ auf die Entwicklung der BVB-Aktie auszuwirken. Hier muss sicherlich noch einiges getan werden, damit solche Vorkommnisse in der Zukunft möglichst verhindert werden können.

BVB-Aktie: Sportliche und wirtschaftliche Situation gleichermaßen wichtig

Um beurteilen zu können, wie viel Potenzial die BVB-Aktie in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren hat, gilt es bei einem Fußballverein wie Borussia Dortmund immer zwei Dinge zu betrachten: Zum einen ist der sportliche Erfolg natürlich die Grundlage, aber die wirtschaftliche und finanzielle Situation spielen ebenfalls eine große Rolle.

Sportlich betrachtet läuft es beim BVB zumindest in der Bundesliga aktuell nicht ganz so rund, wofür die Niederlage am jetzigen Samstag gegen das Tabellenschlusslicht Darmstadt 98 ein Anzeichen sein mag. Allerdings gehen nicht nur eingefleischte BVB-Fans, sondern auch viele Sportexperten davon aus, dass der BVB noch auf einen der ersten drei Plätze schaffen wird, die zur direkten Qualifikation für die kommende CL-Saison berechtigen.

Die wirtschaftlichen Zahlen sind aktuell auf jeden Fall sehr positiv, sodass zumindest von dieser Warte aus keine negativen Einflüsse auf die BVB-Aktie zu erwarten sind. Es bleibt demnach in den kommenden Wochen extrem spannend. Sollte das Mindestziel Champions League Teilnahme und eventuell sogar ein Finaleinzug in der aktuellen Spielzeit eintreten, könnte dies aus sportlicher Sicht für einen weiteren Kursaufschwung sorgen. Daher heißt es in den kommenden Wochen und Monaten für alle Fans sowie für alle aktuellen und vielleicht zukünftigen Aktionäre verstärkt die Daumen zu drücken: Heja BVB!

Autor: Oliver Schoch